Gute Partnerschaften sind für uns sehr wichtig. Deshalb holen wir bis heute die Milch bei Toni und Lisbeth Zurfluh, obwohl sie den Pachtbetrieb in Emmetten nahe der Bergkäserei Aschwanden weitergegeben und einen neuen Bauernhof in Beckenried übernommen haben. Toni nutzt seine rare Freizeit für sein grosses Hobby: Malerei und Holzschnitzerei. Wir haben ihn und seine Frau Lisbeth besucht.
Dass er mal Landwirt wird, war für Toni schon früh klar. Er ist auf einem Bauernhof in Attinghausen aufgewachsen. Um 1979 haben seine Eltern zum Talbetrieb zusätzlich eine Alp auf Surenen, hoch über Attinghausen, übernommen. Von da an verbrachte der Bauernsohn die Sommermonate und Schulferien mit seiner Familie auf der Alp. Er liebt die Tiere und die Natur. Als die Berufswahl anstand, war für ihn gleich klar, dass er das Bauernlehrjahr absolviert. Da hätte es zwar noch sein Hobby geben: Toni malte bereits in der Schule viel und gerne. Bald entdeckte er auch das Holzschnitzen für sich und liebäugelte mit der Ausbildung zum Holzbildhauer und der Bildhauerschule. Doch aufgrund der fehlenden Perspektiven und des hohen Schulgeldes blieb die Holzbildhauerei ein Hobby und Toni wurde Bauer.

Holzschnitzen in seiner raren Freizeit
Toni liebt es, die Farben und Formen der Natur in seinen Bildern und Werkstücken abzubilden. «Das Licht und Schattenspiel ist gerade jetzt im Herbst faszinierend und wunderbar», erklärt Toni. Er malt und formt jeden Tag – zumindest in seinem Kopf. Doch leider fehlt im Moment im hektischen Alltag etwas die Zeit, um die Gedanken in die Tat umzusetzen. «Man müsste sich einfach mehr Zeit nehmen», sinniert der er. Denn nach einem Arbeitstag, der im Winter bereits um 4 Uhr in der Früh beginnt, ist der sympathische Landwirt zu müde für viel Kreativität. Doch wenn er mal Zeit hat, dann sitzt er mit seinem Schnitzwerkzeug in seinem hofeigenen Atelier, bearbeitet das Holz mit sicheren Bewegungen bedächtig und vergisst den Alltag.


Viele Fertigkeiten fürs Reliefschnitzen hat er sich selbst angeeignet, aber auch einen Schnitzerkurs in Hofstetten und einen Winter lang einen Mal-Abendkurs in Luzern besucht. Für seine Arbeiten liebt er Lindenholz. Glücklicherweise stehen auf dem Betrieb der Eltern viele Lindenbäume, welches er nutzen darf. Lindenholz hat den Vorteil, dass es feinfaserig ist und man es fast auf jede Seite schneiden kann. Zudem ist es nicht besonders hart. Ist das Werkstück jedoch für den Aussenbereich gedacht, verwendet Toni Eichenholz. Dieses ist massiver und witterungsbeständiger. Toni ist fasziniert von der Brienzer Schnitzerei und lässt sich gerne von deren Schlichtheit und Einfachheit inspirieren.
Vom Älpler zum eigenen Hof
Den elterlichen Hof in Attighausen hat der ältere Bruder von Toni übernommen. Deshalb dauerte es einige Jahre, bis Toni seinen eigenen Hof führen konnte. Viele Jahre arbeitete der Urner im Sommer auf verschiedenen Alpen. Besonders auf der Fürenalp ob Engelberg «sömmerte» er mit seiner grossen Liebe Lisbeth viele Jahre die Tiere und pflegte die Weiden. Im Winter wohnten die beiden in einer Wohnung im Dorf Engelberg, von wo Toni einen kurzen Arbeitsweg zu den Bergbahnen Engelberg hatte. In seiner Freizeit malte er mit viel Leidenschaft Arcryl- und Ölbilder von natürlich schönen Landschaften und heimischen Tieren. Sein grosses Vorbild ist der Maler Segantini, welcher im 19. Jahrhundert die Alpenmalerei erneuerte. Wie dieser Tiere und Landschaften darstellt bewundert Toni sehr. In der Mietwohnung klappte das Malen gut. Doch beim Holzschnitzen flogen Späne in der Wohnung herum, welche zwar einen feinen Holzduft verbreiteten, aber auch immer wieder weggeputzt werden musste. Das war mitunter ein Grund, warum die Zeit für den eigenen Hof reif war. Toni und seine Frau Lisbeth suchten und wurden fündig in Emmetten.
Toni beliefert die Bergkäserei Aschwanden
Der bisherige Eigentümer lieferte bereits die Milch an Hans der Bergkäserei Aschwanden. Toni und Lisbeth informierten sich bei Hans über die Lieferkonditionen und schnell wurden sie sich einig. Seit da liefern Toni und Lisbeth ihre Milch an die Bergkäserei Aschwanden. Doch schnell merkte das Bauernpaar, dass der Hof in Emmetten nicht ganz den Vorstellungen entsprach und sie da nicht glücklich werden. Sie lösten die Pacht schon bald wieder auf und pachtete einen Stufenbetrieb in Beckenried.
Viele Fertigkeiten fürs Reliefschnitzen hat er sich selbst angeeignet, aber auch einen Schnitzerkurs in Hofstetten und einen Winter lang einen Mal-Abendkurs in Luzern besucht. Für seine Arbeiten liebt er Lindenholz. Glücklicherweise stehen auf dem Betrieb der Eltern viele Lindenbäume, welches er nutzen darf. Lindenholz hat den Vorteil, dass es feinfaserig ist und man es fast auf jede Seite schneiden kann. Zudem ist es nicht besonders hart. Ist das Werkstück jedoch für den Aussenbereich gedacht, verwendet Toni Eichenholz. Dieses ist massiver und witterungsbeständiger. Toni ist fasziniert von der Brienzer Schnitzerei und lässt sich gerne von deren Schlichtheit und Einfachheit inspirieren.
Vom Älpler zum eigenen Hof
Den elterlichen Hof in Attighausen hat der ältere Bruder von Toni übernommen. Deshalb dauerte es einige Jahre, bis Toni seinen eigenen Hof führen konnte. Viele Jahre arbeitete der Urner im Sommer auf verschiedenen Alpen. Besonders auf der Fürenalp ob Engelberg «sömmerte» er mit seiner grossen Liebe Lisbeth viele Jahre die Tiere und pflegte die Weiden. Im Winter wohnten die beiden in einer Wohnung im Dorf Engelberg, von wo Toni einen kurzen Arbeitsweg zu den Bergbahnen Engelberg hatte. In seiner Freizeit malte er mit viel Leidenschaft Arcryl- und Ölbilder von natürlich schönen Landschaften und heimischen Tieren. Sein grosses Vorbild ist der Maler Segantini, welcher im 19. Jahrhundert die Alpenmalerei erneuerte. Wie dieser Tiere und Landschaften darstellt bewundert Toni sehr. In der Mietwohnung klappte das Malen gut. Doch beim Holzschnitzen flogen Späne in der Wohnung herum, welche zwar einen feinen Holzduft verbreiteten, aber auch immer wieder weggeputzt werden musste. Das war mitunter ein Grund, warum die Zeit für den eigenen Hof reif war. Toni und seine Frau Lisbeth suchten und wurden fündig in Emmetten.
Toni beliefert die Bergkäserei Aschwanden
Der bisherige Eigentümer lieferte bereits die Milch an Hans der Bergkäserei Aschwanden. Toni und Lisbeth informierten sich bei Hans über die Lieferkonditionen und schnell wurden sie sich einig. Seit da liefern Toni und Lisbeth ihre Milch an die Bergkäserei Aschwanden. Doch schnell merkte das Bauernpaar, dass der Hof in Emmetten nicht ganz den Vorstellungen entsprach und sie da nicht glücklich werden. Sie lösten die Pacht schon bald wieder auf und pachtete einen Stufenbetrieb in Beckenried.

Zufahrt im Winter eine Herausforderung schwierig
In den Wintermonaten ist die oft vereiste und verschneite Zufahrt auf den idyllisch gelegenen Hof auf dem Berg oft schwierig. Doch für Hans stand nie zur Diskussion, die Milch von Toni’s Höfen nicht mehr abzuholen. Im Sommer holt die Bergkäserei Aschwanden die Milch auch von den Alpen, die oberhalb von Zurfluh’s Hof liegen und fährt deshalb sowieso bei Toni und Lisbeth vorbei. Dass während den Herbst- und Wintermonaten der Milchtransporter nur für die Kühe von Zurfluh’s auf den Berg fährt, nimmt Hans gerne in Kauf. Und die Abholung im Tal ist dann ab Februar sowieso kein Problem mehr. Viel wichtiger ist für Hans eine solide und faire Partnerschaft. «Mit Toni kann ich gut diskutieren, auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind», meint Hans. Diese Partnerschaft auf Augenhöhe ist Hans mit all seinen Milchlieferanten wichtig und tragen zur hervorragenden Qualität des Bergkäses bei.

Ihnen fehlt ein solche idyllische Aussicht und die herrlich frische Bergluft? Holen Sie sich einfach etwas vom Berg nach Hause und geniessen Sie ein feines Stück Bergkäse. Die Milch von Lisbeth’s und Toni’s Kühen, die im Sommer zarte Grashalme und Kräuter und im Winter duftendes Heu fressen, fliesst direkt in die Käseproduktion ein. Unser Käselädeli hat online immer geöffnet – jetzt online bestellen und wir liefern den frischen Käse direkt zu Ihnen nach Hause.
«Uf wyderluege»
Ihre Bergkäserei Aschwanden